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Czelli

Von der Ähre zum Anstellgut

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In Celldömölk wird seit 1938 Mehl gemahlen. Die Mühle steht bis heute am selben Ort, verarbeitet täglich 100 Tonnen Weizen und beschäftigt dreißig Menschen aus der Region.

Der Weizen kommt von den eigenen Feldern. Die Mühle gehört zur GSD-Gruppe, einem ungarischen Familienunternehmen, das seit 1993 rund um Sopronhorpács knapp zehntausend Hektar bewirtschaftet. Ein eigenes Labor kontrolliert jede Charge, vom Wareneingang bis zur Verpackung, nach ISO 22000:2018. Die Zutatenliste ist eine Zeile lang: 100% Weizenmehl.

Celli oder Czelli?

Die Mehle liefen früher unter dem Namen Celli, nach der Stadt. Dann stieß man in einer alten Zeitung auf die ältere Schreibweise: Celldömölk wurde einmal Czeldömölk geschrieben, mit cz, bis eine Rechtschreibreform daraus 1907 ein einfaches c machte. Für den Markennamen hat sich die Mühle die alte Form zurückgeholt. Daher Czelli.